Currywurst Trends

Currywurst Trends wie Currywurstbecher und Imbissnews

Rin in die jute Stube – in Antje’s Klimperkasten

Selbstgemachte Pommes, echte Berliner Currywurst: So etwas gibt es in Freising nur in Antje’s Klimperkasten

(Foto: Marco Einfeldt)SZ-Serie: Bar-Hocker SZ-Serie: Bar-Hocker

Folge 6 der SZ-Kolumne „Bar-Hocker“: Bier, echte Berliner Currywurst und Schnauze gibt es mitten in Vötting.

Kolumne von Clara Lipkowski, Freising

 

Egal, wer kommt, Antje begrüßt jeden in „ihrem kleinen Preußen“ mit der gleichen Offenheit, für ihre Direktheit ist sie bekannt, und dafür mag man sie hier. „Hier“, das ist ihre Kneipe „Antje’s Klimperkasten“ in Vötting – längst eine Institution, gerade wegen der Wirtin. Sie ist aber auch die letzte richtige Kneipe im Ort, fernab der Innenstadt. Und wenn man das Schild an der Bachstraße übersieht, käme man gar nicht darauf, dass zwischen den Wohnhäusern eine Bar versteckt ist.

Die Wirtin hat sich hierher auch mehr oder weniger verirrt. Vor sieben Jahren kam die Brandenburgerin für einen Job nach Bayern. Doch dann übernahm sie den Klimperkasten, der Job war doch nicht so gut, eine Bar aber schon immer ihr Traum. Sie setzte aus Berlin importierte Currywurst auf die Karte, die, die auch der legendäre Berliner Konnopke hat, die echte, ohne Darm, dazu Spreewaldgurken, Fritten, Berliner Weiße (3,60 Euro) und lokales Bier (Weihenstephaner, 3,20 bis 3,80 Euro). Ihre Herkunft aus dem Spreewald zeigt sie nicht nur auf der Karte, sie beglückt auch jeden mit ihrem Brandenburgisch – sei es, weil der aus Berlin zugezogene Gast diese feinen Klänge („Watt darf et denn sein“) wieder hören mag oder zur Bespaßung der bairisch Verwurzelten. Auch sonst redet sie viel und gerne, eine Zeit lang hat sie Youtube-Videos („Klimperkasten TV“) von sich veröffentlicht. Darin trocknet sie Gläser ab und kommentiert „Vöttinger Depeschen“, zum Beispiel die „Bullenhitze“ im Sommer oder pöbelnde Leute im Internet. zum Beitrag der SZ (Alle Rechte liegen bei der Süddeutschen Zeitung) 25.01.2018

Quelle:SHZ; Foto:wim

Damit hatte Manfred Asal offenbar nicht gerechnet. „Find’ ick ja niedlich“, meint er, nachdem er sich wieder gefangen und die ein oder andere Träne aus dem Augenwinkel gewischt hatte. Dass all seine Mitarbeiter und auch einige Stammgäste gestern Morgen nach St. Jürgen gekommen sind, um mit ihm den 20. Geburtstag seiner Imbissbude zu feiern, kam bei dem 68-jährigen Berliner sichtlich gut an.

Am 1. Dezember 1997 hatte Asal „Manni’s Wurst- & Frikadellen-Tempel“ auf dem Parkplatz des Toom-Baumarktes eröffnet – und sich damit einen lang gehegten Traum erfüllt. „Ick wollte das immer schon jemacht haben“, erzählt er. Und eigentlich habe er sich damit auch selbst einen Gefallen getan. „Denn die norddeutsche Currywurst schmeckt mir nicht so gut wie die Berliner.“ Also bereitet er sie seit 20 Jahren so zu, wie er sie aus seiner Heimatstadt kennt. Und natürlich gehören zu seinen vielen Stammkunden deshalb auch zahlreiche Berliner, die in der Region sesshaft geworden sind oder hier Urlaub machen. „Es gibt Leute, die kommen jeden Sommer, wenn sie an der Schlei sind, zu uns“, erzählt Hannelore Asal, die der Grund ist, warum Manfred in den hohen Norden gezogen ist. „Sie ist seit 54 Jahren meine große Liebe.“ Kennengelernt haben sich die beiden in Berlin – und von dort aus auch gleich Angela Neumuth mitgebracht nach Schleswig. Sie arbeitet bereits so lange in dem Imbiss, wie es ihn gibt. Wahrscheinlich auch deshalb, weil das Miteinander unter den Kollegen so familiär ist, wie alle bestätigen.

Das wiederum schätzen auch die Kunden. „Das Personal ist immer freundlich, die Wurst und der Kaffee schmecken gut und man trifft immer Leute. Das ist einfach kultig hier“, sagt Peter „Cocker“ Asmussen, der seit über zehn Jahren „am liebsten jeden Tag“ einmal vorbei kommt.

„Als damals hier der Baumarkt jebaut wurde, hab’ ick mich für den Platz hier beworben“, erinnerte sich Asal an die Anfänge. Erst 14 Tage bevor Toom dann eröffnete, habe er den Zuschlag bekommen. Also musste er innerhalb von zwei Wochen einen Imbisswagen organisieren. Inzwischen steht das dritte Modell an dem angestammten Platz. „Etwa 30 Mal“ seien dieser und die beiden Vorgängermodelle aufgebrochen worden – obwohl die Kasse abends immer geleert wird. „Das nervt natürlich. Aber die Stimmung is trotzdem immer jut jewesen“, sagt Asal, der seinen Laden eigentlich hätte anders nennen wollen. „Wir sagen in Berlin ja Bouletten statt Frikadellen. Aber das kennt hier im Norden ja nicht jeder.“

– Quelle: https://www.shz.de/18475061 ©2017

Currywurst als Kunst

Bochumerin macht kultige Currywurst zum Kunstobjekt

Nathanael Ullmann, Urheber: WAZ

Kirsten Mikus widmet der Currywurst eine eigene Ausstellung in Altenbochum. Bei ihrer Arbeit legt die Künstlerin viel Wert auf Humor.

Kirsten Mikus mit einem ihrer Currywurst-Werke, die sie jetzt in einer Ausstellung präsentiert.

Foto: Gero Helm

Kirsten Mikus mit einem ihrer Currywurst-Werke, die sie jetzt in einer Ausstellung präsentiert.

BOCHUM-Altenbochum.   Kirsten Mikus widmet der Currywurst eine eigene Ausstellung in Altenbochum. Bei ihrer Arbeit legt die Künstlerin viel Wert auf Humor.

Bei Kirsten Mikus geht es – im wahrsten Sinne – um die Wurst. Genauer: um die Currywurst. Sie machte das Lieblingsgericht vieler Bochumer zum Kunstobjekt. Egal, ob als Stoffwurst in Deutschlandfarben oder umhüllt in schlüpfriger Hülle – Kirsten Mikus findet immer eine neue Möglichkeit, ihre Leibspeise in Szene zu setzen.

Im September startet sie nun ihre erste eigene Ausstellung. „Es sind Berührungen mit der Currywurst, die sich im Bild niederschlagen“, erklärt Mikus.

Von jeher hat sie mit ihrem Mann die Currywurstbuden der Region besucht. Der Idee für das Gesamtwerk kam dann 2002, als die ersten Mikrowellen-Currywürste in Plastikdöschen auf den Markt kamen.

 

Montag, 21.08.2017

Hier dreht sich künftig alles um die Currywurst

Der Kult-Imbiss Curry & Co. eröffnet eine Filiale in Pirna. Es ist die erste dieser Currywurst-Locations außerhalb von Dresden und Leipzig.

Von Mareike Huisinga

Paul Ochotzki will in dem ehemaligen Restaurant „IO“ in der Dohnaischen Straße in Pirna einen Currywurst-Imbiss eröffnen. Es ist ein Ableger der Kult-Kette Curry & Co. Abwechslung ist da garantiert, es wird nicht nur die schnöde Currywurst mit Pommes geben.
Paul Ochotzki will in dem ehemaligen Restaurant „IO“ in der Dohnaischen Straße in Pirna einen Currywurst-Imbiss eröffnen. Es ist ein Ableger der Kult-Kette Curry & Co. Abwechslung ist da garantiert, es wird nicht nur die schnöde Currywurst mit Pommes geben.

© Norbert Millauer

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21. Aug. 2017, 9:48 – Lisa-Sophie

Nach Depression: Currywurst-König kriegt eigene Doku-Soap!

Es geht wieder um die Wurst! 2012 ließ Chris Töpperwien sein Hollywood-Leben von Kameras begleiten. Im Auswanderer-Format Goodbye Deutschland zeigte der ehemalige Sommerhaus der Stars-Teilnehmer, wie er es mit seinem Currywurst-Franchise-Unternehmen zum Millionär schaffte. Danach machte er mit seinem öffentlichen Depressionsbekenntnis Schlagzeilen. Jetzt bekommt der 43-Jährige seine eigene Sendung – und die lässt den Currywurst-König in einer ganz neuen Rolle erstrahlen!

Chris Töpperwien und Magdalena Kalley bei "Das Sommerhaus der Stars"
RTL/Stefan Menne
Chris Töpperwien und Magdalena Kalley bei „Das Sommerhaus der Stars“

Rezept: Currywurst-Sauce aus dem Thermomix

Nicht nur die klassische Currywurst, auch anderes Grillfleisch schmeckt besonders gut mit der selbstgemachten Sauce aus dem Thermomix. Hier erfahren Sie, wie es geht.

Datum:

 

Currywurst
Foto von ekitchen 21.08.2017

Mit ein wenig Currypulver runden Sie den Geschmack der Sauce ab.

hier mehr

 

 

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